Wanderungen im Sommer

Mitten im Almgebiet der stillen Tuxer Alpen auf dem Inntaler Höhenweg und dem Traumpfad München-Venedig liegt die Lizumer Hütte.

Im Sommer sind vielfältige Bergtouren zu aussichtsreichen Gipfeln, kalten Gebirgsseen und Nachbarhütten, wie der Glungezer- od. Weidener Hütte möglich. Von Familien mit Kindern bis zu Weitwanderern ist für alle etwas dabei.

Im Sommer sind wir ab Juni bis Oktober auf der Hütte.

Zustieg über den Zirbenweg

Unser klassischer Zustieg der ‚Lizumer Zirbenweg‚ startet am Parkplatz Lager Walchen.

Durch den malerischen Zirbenwald erreicht man auf direktem Weg die Lizumer Hütte in ca. 2 Stunden.

Gleich bei der ersten Brücke nach dem Parkplatz Walchen links, den Wattentalbach entlang, dann in den Wald, den Zirbenweg talein, immer Richtung Süden-Talgrund. Nach ca. 45 – 60 Minuten nicht links östlich zur Außer-Melangalm-Grafensspitze abzweigen!, sondern geradeaus südlich halten, am Jagerhüttl vorbei, beim Wegkreuz rechts, beim BH-Postenhäusl durchs Gatter, über eine Wiese am Zirmweg auf der östlichen Talseite, durch herrlichen Zirbenwald zum Hochlager Lizum ansteigen. Unterhalb der Soldaten-Kirche führt der Weg an Militärgebäuden vorbei, zwischen Almhütten durch zur Lizumer Hütte.

Zustieg über das Mölstal

Der Almweg Nr. 328 ins Mölstal führt zum Nieder- und Hochleger, nach 2,5 Std. erreichen wir das Mölsjoch. Ein kurzer Aufstieg und wir stehen auf der nördlichen Schoberspitze (2.448 m).

Gemütlich hinüber zu Klammjoch und Klammsee und hinab zur Lizumer Hütte.

Abstieg am Zirbenweg über Melang nach Walchen.

 

Tageswanderungen von der Hütte

Geier & Lizumer Reckner

Torseen

Mölser Berg

Übergänge zu unseren Nachbarhütten

zur Weidener Hütte

Diese Alternative führt über die Vallruckalm und überschreitet die Hipoldspitze. Diese Tour kann in den ‚Inntaler Höhenweg‚ integriert werden.

Nach einer Übernachtung auf der Lizumer Hütte wählen wir nicht den direkten Weg zur Weidener Hütte. Wir gehen stattdessen über den wenig begangeren Weg zum Torjoch und weiter zum Torsee.

Über das Nederjoch führt uns der Weg zur Vallruckalm und weiter zur aussichtsreichen Hippoldspitze.

Hier kommen wir auf den klassischen Verlauf des Inntaler Höhenwegs zurück.

Nach der langen Vortages-Etappe (Glungezerhütte – Lizumer Hütte) eignet sich diese Tour für konditionsstarke Wanderer

Belohnt wird man mit einer einsamen aber aussichtsreichen Tour inmitten der Tuxer Alpen.

zum Tuxer Joch Haus​

Vom Joch ist der kurze Aufstieg zum Geier (2857 m), dem zweithöchsten Gipfel der TuXer, lohnenswert. Hier eröffnet sich eine wunderbare Sicht auf den tiefer liegenden kristallklaren Junssee und die Zillertaler Alpen. Wir befinden uns hier im Reich des dunkelgrünen Serpentins. Wo Quarz vorkommt, findet man auch schöne Kristalle. Am Gipfel des Geiers steht, ganz entgegen der Tiroler Tradition, eine Geier-Figur aus Aluminium, von Soldaten gefertigt. Der kleine runde Junssee, sehr schön gelegen in hochalpiner Umgebung, ist der höchstgelegener See der TuXer Alpen.

Wir gehen zurück zum Pluderlingsattel , steigen am 323 Steig steil hinunter Richtung Junssee, umgehen den Junsse auf der Südseite und gelangen in die wildromantische Landschaft der „Toten Böden“.

Von dort ziehen wir hinauf zum Gschützspitzsattel, dann wieder steil über Grashänge (Achtung Rutschgefahr bei Nässe!) hinab ins Weitental, mit neuerlichem Aufstieg zum TuXerjoch und zu unserem Tagesziel Tuxerjoch Haus. Vom Tuxerjoch aus präsentieren sich Olperer, Gefrorene Wand und Riffler – dazwischen die Friesenbergscharte – bilderbuchartig im Panorama.